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02.04.2012 -  GELAMIN Linum Plus - Eine neue Generation von behandelter Leinsaat für Vitalität im Milchviehstall

GELAMIN INNOVATION

GELAMIN Linum Plus

Eine neue Generation von behandelter Leinsaat für Vitalität im Milchviehstall

Leinsamen und Leinprodukte haben schon seit langer Zeit einen gesundheits- und fruchtbarkeitsfördernden Ruf in der Fütterung der Hochleistungskuh. Dieser beruht auf dem hohen Gehalt an Ω 3-Fettsäuren in der Leinsaat. In etwa 35- 40 % Öl sind gut 50 % Ω 3-Fettsäuren, genau gesagt die effektiv wirkende Ω 3-Linolensäure, enthalten. Nur diese Fettsäure bringt die genannten Effekte. Somit können Leinextraktionsschrote, denen das Öl entzogen worden ist, auch keine positiven Effekte beim Tier erzielen. Die reine Leinsaat kann aber aufgrund spezieller Enzyme, die in der Lage sind, im Tier die Bildung von Hydrogencyaniden (Blausäure) zu unterstützen, nur in sehr begrenzten Mengen gefüttert werden. Diese Mengen reichen aber nicht aus, um genügend Ω 3-Fettsäuren in den Stoffwechsel zu bekommen. Die Leinsaat muss also durch technische Prozesse so schonend behandelt werden, dass die Abbaurate im Pansen nicht zu stark ansteigt und so wirksam bearbeitet werden, dass die genannten negativ einzustufenden Enzyme in der Leinsaat zerstört werden. Für einen derartigen druckhydrothermisch arbeitenden Prozess muss die Leinsaat mit einem Träger gemischt werden, der das hochwertige Leinöl absorbiert und für die Fließfähigkeit des behandelten Produktes sorgt. Diese Anforderungen werden bei GELAMIN Linum Plus durch die druckhydrothermische Behandlung mit dem patentierten opticon-Verfahren höchst effizient erfüllt. Patentinhaber für das opticon-Verfahren ist der Marktführer für behandelte, pansengeschützte Proteinfuttermittel in Deutschland – die Deutsche Tiernahrung Cremer.

Mit GELAMIN Linum Plus gelangen bei einer Einsatzrate von 500 g/Tier und Tag und einer Pansenbeständigkeit von 60 % (Abb. 1) über 30 g Ω 3-Linolensäure in den Dünndarm. Somit ist höchste Wirksamkeit gewährleistet.

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Dies konnte beim Tier durch die Ermittlung erhöhter Gehalte an Ω 3-Fettsäuren in der Milch entsprechend der Dosierung nachgewiesen werden (Abb. 2). Diese unabhängig durchgeführten Untersuchungen sind die Basis für den erfolgreichen Praxiseinsatz von GELAMIN Linum Plus.

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Die Gründe für die Verwendung von GELAMIN Linum Plus sind vielfältig. Die hohe Menge an stoffwechselverfügbarer Ω 3-Linolensäure im Dünndarm fördert die Bildung von Progesteron und unterstützt somit die Fruchtbarkeit. Aus Abbildung 3 wird deutlich, dass neben Leinöl nur Grasprodukte und natürlich auf der Weide aufgenommenes Frischgras entsprechende Mengen an Ω 3-Fettsäuren in die Fütterung einbringen können. Somit ist der Effekt von GELAMIN Linum Plus auf die Fruchtbarkeit in Ration mit mehr als 50 % Maissilage in der Grundfutterration am größten. Maislastige Rationen enthalten zudem viel Ω 6-Fettsäuren – Vorstufe von bestimmten Prostaglandinen.

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Wirkungsweise dieser für die Fruchtbarkeit sehr bedeutenden Hormone ist in Abbildung 4 dargestellt. Die praktische Auswirkung ist jedem Landwirt bekannt: auf der Weide ist die Fruchtbarkeit der Kühe üblicherweise am besten und sinkt mit zunehmendem Maissilage- und Konzentratanteil in der Ration. Darauf haben sicherlich auch Gesundheits-, Haltungs- und Managementfaktoren Einfluss. Aber die Beeinflussung der beiden für die Fruchtbarkeit wichtigen Hormone erfolgt durch Ω 3-Linolensäure und dem Verhältnis Ω 3- zu Ω 6-Fettsäuren in der Ration. Und hier übernimmt GELAMIN Linum Plus seine bedeutende Aufgabe.

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Abbildung 4 zeigt, dass der wesentliche Effekt in der Reduzierung der embryonalen Frühaborte besteht. Diese sind mit über 50 % bedeutendste Ursache für Trächtigkeitsverluste bei der Hochleistungskuh. Jeder Besamer kennt das „Umbullen“ trotz erfolgreicher Besamung. Ein dafür maßgeblicher Progesteronmangel im Stoffwechsel der Hochleistungskuh resultiert auch aus der steigenden Leistung. Denn „mehr Milch“ zieht mehr Blutdurchfluss der Leber nach sich und damit einen schnelleren Progesteronabbau ( Abbildung 5).

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Der zweite wesentliche Effekt von GELAMIN Linum Plus ist die Unterstützung der Immunität. Ω 3-Fettsäuren setzen sich in die Zellmembran und bewirken damit eine Glucosebildung der Körperzellen, die ihre Aktivität aufgrund eines intermediären Energiemangels eingestellt haben. Somit wird das Energiedefizit im Stoffwechsel der Hochleistungskuh reduziert und der Stoffwechsel selbst wie auch die Immunantwort wirksam unterstützt. Daher wird empfohlen, GELAMIN Linum Plus ab 3 Wochen vor der Kalbung mit 250 g/Kuh und Tag zu füttern, damit dieser Effekt zur Kalbung vollständig zur Wirkung kommen kann. Nach der Kalbung wird GELAMIN Linum Plus dann mit mindestens 500 g/Kuh und Tag gefüttert, um die Abwehrkraft der Kuh auch in dieser Phase bestens zu unterstützen.

Je mehr Maissilage in der Ration enthalten ist umso mehr GELAMIN Linum Plus muss verabreicht werden. Die Empfehlung geht dann bis auf 1500 g /Kuh und Tag. Dabei muss aber beachtet werden, dass der Fettgehalt der Ration 1100 g je Kuh und Tag nicht übersteigt.

GELAMIN Linum Plus ist auch ein Energieträger, der die Ration hocheffizient aufwertet, ohne Rohfaser zu verdrängen. Mit 500 g GELAMIN Linum Plus je Kuh und Tag können 1 kg Getreide oder Körnermais ersetzt werden.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass mit dem Einsatz von GELAMIN Linum Plus Fruchtbarkeit und Abwehrkraft gezielt unterstützt werden können und so ein wertvolles Hilfsmittel zur Erhaltung einer ausgeglichenen Balance zwischen Leistung und Gesundheit zur Verfügung steht.

Nutzen Sie unsere modernen Konzepte für mehr Vitalität im Kuhstall. Bei Fragen in der aktuellen Rationsgestaltung stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

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Unsere Linum Plus-Broschüre download steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.